Interview von Robinson Rönnfeld

Wir haben uns zum Auftakt zur BELLA triste Ausgabe 73: von/über/mit/gegen Musik im August mit dem Rapper JACE getroffen, um ihm ein paar Fragen zu seinem Song Atlas Schultern zu stellen. Atlas Schultern erschien im März 2025 durch eine Zusammenarbeit mit dem Produzenten Richard Milli auf der das wäre doch nicht nötig gewesen-EP.
Das Interview ist in drei Teile aufgeteilt:
Teil 1: BELLA talks mit JACE über Atlas Schultern
Teil 2: JACE interviewed Robinson von der BELLA und redet über Dave Blunts
Teil 3 (EXTENDED VERSION) - BELLA talks mit JACE über Fraktale und die Fibonacci-Folge
Hier gehts zu Atlas Schultern: https://www.youtube.com/watch?v=M9Rm9IUQprM
Viel Spaß mit dem Interview!
Teil 1: BELLA talks mit JACE über Atlas Schultern
Ich [Robinson] sitze mit Jakob aka JACE aka “Lord Jacek" im Zoom und ich freue mich total. Es ist der 13. August 2025. Es ist 12:59 Uhr. Es sind 21 Grad Zimmertemperatur.
Hi!
Hallo, grüß dich, schön hier zu sein.
Kannst du dich noch erinnern, wie der Text zu Atlas Schultern entstanden ist?
Ich hatte auf jeden Fall einen Hangover.
Also ich muss sagen, die gesamte EP ist Ende 2023 innerhalb von wenigen Tagen entstanden – also der Text zumindest. Die Instrumentals gab es ja schon.
Ich hatte einen Monat frei, nichts zu tun und einfach einen Kater vom Abend davor. Dann saß ich in meiner Einzimmerwohnung auf St. Pauli am Fenster, habe Beats gehört und den Song geschrieben…
Eigentlich so der klassische Platz die letzten vier Jahre, gerade zum Beats hören und sich Lines ausdenken. Das war so, wie gesagt, mehr oder weniger in einem Rutsch, in einer Woche, wo ich keinen Plan hatte, was ich mit mir anfangen soll und ein bisschen überfordert war von der ganzen Welt. Spätsommer mit einer Selbstgedrehten am Fenster.
Und in dem Moment habe ich Atlas Schultern geschrieben.
Welcher Tabak?
Ah, Pueblo Beige.
Dann lass uns doch mal ein bisschen tiefer in den Text reingehen.
Du hast die Zeile: "Die Nazis sind nicht auf dem Mond, sie sitzen auf dem Revier im Vorstand oder liegen im Bett neben dir.” Kannst du erzählen, was hinter der Line steckt?
Bei mir ist es meistens beim Schreiben so, dass es sehr assoziativ vonstatten geht. Ich höre den Beat, fange dann an, oder habe meistens ein, zwei Sätze, wo ich vorher weiß, dass ich die sagen will, aber keine Reime oder so.
Wenn ich dann den Beat höre und finde, dass das passt, fange ich mit einer Line oder mit zwei Lines an, die irgendwo in meinem Handy rumliegen.
Und dieser Vierer, wo das losgeht mit der Nazi-Thematik, “ich sehe die Trends, doch erinnere mich an die Klassiker”. Es ist ja kein Geheimnis, dass ein Großteil der Gesellschaft nach rechts gedriftet ist in den letzten Jahren. Das wollte ich damit nur verpacken.
Und dann kam das mit den Nazis auf den Mond und dass sie nicht auf dem Mond sind. Weil ich habe das Gefühl, in der Zeit, als ich zur Schule gegangen bin und sozialisiert wurde, war das ganz selbstverständlich, dass rechts scheiße ist.
Und ich habe voll Schwierigkeiten oder überhaupt damit, dass man das erklären muss. Und trotzdem habe ich immer mehr das Gefühl, dass man, wenn man das nicht sagt, mittlerweile explizit darauf hinweisen muss, dass man nicht rechts denkt oder dass man das nicht in Frage stellt, sondern dass das nicht mehr selbstverständlich ist, dass man quasi Menschen nicht anhand solcher Kriterien beurteilt.
Und ich habe versucht, einen Weg zu finden, das irgendwie auszudrücken, ohne jetzt zu sehr Parolen nachzuschreien oder mich als besonders politisch hinzustellen, sondern einfach festzustellen, okay, es wird mehr und es ist irgendwie zurück. Ich finde das unheimlich. Das könnte jeder sein, das ist jetzt auch sehr platt gesagt, aber ich kenne selber Leute, die eigentlich lieb und nett sind und trotzdem Scheiße labern, weil, was weiß ich warum…
Vielleicht ist das nur eine These von mir, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass es im Antifaschismus oft ein bisschen an Humor und Swag fehlt.
Ich rede mit meinem Vater viel über Texte und worüber man Songs machen kann, weil er gerade so früher, als was ich gemacht habe, sehr meme-mäßig war, mir immer offen gesagt hat, dass ich mal über Sachen reden soll, anstatt nur irgendwas Lustiges zu erzählen.
Und er hat selber viel DIE ÄRZTE gehört und sagt immer, dass der Song Arschloch eigentlich ein toller Ansatz ist, um über so etwas wie Nazis zu reden. Dann habe ich überlegt, wie man so einen Song heutzutage machen könnte und bin dann halt auch darauf gestoßen, dass es viel einfacher ist, von einer diskriminierenden Seite lustig zu sein, als andersrum. Also es funktioniert, du hast viel mehr Werkzeuge, um zu schießen.
Du kannst unter die Gürtellinie schlagen, aber wenn du fair spielen willst, dann gibt es weniger Kniffe und Tricks, die du anwenden kannst. Und so ist das bei Humor auch. Je edgier du bist, desto verletzender bist du. Und es kommt ein bisschen darauf an, wie sehr man bereit ist, bestimmte Gruppen zu verletzen. Darum finde ich es schwer, von politisch super korrekter Seite aus zu schießen. Um jetzt auf Humorbasis gegen Rechts zu kämpfen, müsste man sich selbst dazu entscheiden, unter die Gürtellinie zu gehen, unversöhnlich zu werden und sich die Hände schmutzig zu machen, weil so ist es. Zumindest glaube ich, dass es anders nicht geht.
Weil, wenn du jetzt so anfängst mit “deine Eltern hatten dich nicht lieb” oder “deine Freundin hatte niemals wirklich Zeit”, wie jetzt zum Beispiel bei Arschloch von DIE ÄRZTE… Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich würde das irgendwelchen rechten 18-jährigen Schlägertrupps vortragen, dann würden die mich auslachen, weißt du, das zieht nicht. Du musst die gleiche Sprache sprechen, du musst die gleichen Waffen benutzen.
Ist natürlich die Frage, ob man das wirklich muss.
Ich bin noch nicht weiter als bis dahin gekommen.
Ja, finde ich auch interessant. Wenn du das herausfindest, dann sag mir Bescheid.
Okay, mache ich.
Kannst du mir etwas über die Symbolik hinter dem Titan Atlas, nach dem ja auch der Song benannt ist, erzählen?
Sagst du damit, dass du das Rap-Game auf deinen Schultern trägst?
Also das Rap-Game funktioniert, glaube ich, auch ganz gut ohne mich. Ich hatte ja auch Phasen, wo ich gar keine Musik gemacht habe.
Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das Rap-Game auf den Schultern trage. Aber ich fand das Bild ganz passend. Auch auf so eine zynische Art und Weise, dass jemand wie ich, der es jetzt eigentlich nicht super schwer hat, einen schlechten Tag hat und über die Welt nachdenkt und sich so fühlt, als würde er den Schmerz und die Last der ganzen Welt auf seinen Schultern tragen. Wie ein Cartman, wenn er traurig ist oder so ein undankbarer Pisser, der alles auf sich bezieht und denkt, nur er kann das lösen.
Viele Sachen kommen bei mir aber auch einfach nur daher, dass sie sich gut auf irgendwas reimen. Und dann versuche ich, das zu connecten mit den sonstigen Wörtern, die in der Zeile vorkommen.
Irgendwie lustig, dass der Song auch Cartmans Schultern hätte heißen können.
Ja, stimmt.
Ich finde auch die Psychosis-Stimmung am Ende der zweiten Strophe, in der du das ganze Weltbild aufrollst und irgendwie neu erklärst sehr lustig.
Ich kann nicht genau beschreiben, wo das herkam.
Ich spiele gerne mit solchen Sachen, wie jetzt Verschwörungen. Ich bin selber nicht der Meinung, dass wir von Aliens abstammen und uns was verheimlicht wird, aber es hat ganz gut in diese Katerstimmung gepasst. Sich selbst bemitleiden und gar nicht mehr wissen, wohin – das ist dann quasi das Finale der Verwirrtheit. Ja, nochmal darüber nachzudenken, was das mit den Anunnaki eigentlich war.
Du spielst in dem Song auch ganz viel mit Männlichkeitssymbolen und Rollen. Zum Beispiel in der Hook: “Lass' das Papa machen, denn der macht das gut
Fussi mit den Atzen ist dein einziger Charakterzug”...
Ich würde sagen, das kommt in dem Song gerade daher, dass ich ja ungefähr die Situation beschrieben habe: man ist verkatert an einem sonnigen Tag zu Hause und hat ein paar Stunden am Handy gechillt und sieht, wie Leute diskutieren, sieht, wie Leute Infoposts teilen, wo du selber eigentlich, wenn du die Leute kennst, weißt, dass die jetzt eigentlich auch nicht die größten Experten sind, die darüber sprechen sollten.
Ich glaube, was da insgesamt in dem ganzen Song durchkommt, ist so, erstmal mein überfordert sein mit Diskurs oder mit dem, was passiert, wenn man sein Handy öffnet und guckt, was alle Menschen zu sagen haben, und daraus folgend das Problem, sich irgendeiner Position anzuschließen oder sich mit einer Gruppe identifizieren zu können.
Und daher kommt, glaube ich, auch dieses Spiel damit. Also mit diesen Klischees in der Hook. Sei es jetzt der Work-and-Travel-Mensch oder der Krypto-Mensch oder der Fußball-Mensch, in dem ganzen Scrollen und sich andere Leute sich angucken, merken, okay, wer bist du eigentlich, wo ist dein Platz? Und daran verzweifeln, dass man irgendwie keine Antwort darauf findet.
Teil 2: JACE interviewt Robinson von der BELLA und redet über Dave Blunts
So, jetzt Takeover, ich interviewe dich jetzt. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich hatte, als ich 16 war, einen major Crush auf Ronja von Rönne.
[das ist wirklich lange her, forgive me everyone]
Sagt mir leider nichts, ne.
Das ist so eine Autorin, die damals an meiner jetzigen Universität in Hildesheim studiert hat. Und die hatte so einen Blog namens Sudelheft, und den habe ich dann 1 zu 1 kopiert.
Weiß sie schon davon?
Nein, aber ich glaube, jetzt ist der richtige Moment, um es zu beichten.
Ronja, der Typ klaut deine Arbeit.
Schreibst du selber noch andere Sachen?
Ja, ich versuche gerade einen Roman zu schreiben. Das wird interessant, das wird vielleicht auch ein längeres Ding.
Finde ich spannend. Also ich wüsste gar nicht, wie ich das approachen soll.
Ich hätte gar keine Ahnung, wie ich mir erstmal eine Geschichte ausdenke, die dann auch noch über mehrere hundert Seiten funktioniert. Ich bin ja zum Beispiel kein Storyteller oder so. Mir einen Plot zu überlegen, das könnte ich nicht. Da hätte ich keine Ahnung, wovon ich erzählen sollte.
Ich hoffe, du hast dir da was Gutes überlegt.
Ja, ich hoffe auch.
Ich denke, dass ich gerade so ein bisschen zu edgy drauf bin und, dass ich das vielleicht einfach fertig schreiben und dann einfach immer wieder ein paar Schichten Edginess wegnehmen sollte.
Wieso zu edgy? Ist das Buch gefährlich oder wie?
Ich hatte die Idee, dass ich über so einen Marketing-Typ aus Hannover schreibe, der einen Auftrag vom IS bekommt und deren Image verbessern soll.
Das ist eine geile Idee.
Hört sich sehr geil an, aber kommst du auch von einer eher lustigen Seite?
Anders geht es ja kaum.
Ja, genau. Hast du schon einen Titel?
Das ist das Schwierigste für mich bis jetzt. Ich bin schon durch, ich habe eine Liste von 20 verschiedenen Titeln, von denen ich mir noch einen aussuchen muss.
Ich finde immer, das ist so der spaßigste Teil, oder einer der spaßigsten Teile, wenn man jetzt irgendwie ein Album zum Beispiel macht.
Wie suchst du dir einen Titel raus?
Bei einem Song ist es manchmal echt random, wie man den jetzt nennt. Ich mache halt auch viele Songs, die eher nichtssagend sind.
Bei der das wäre doch nicht nötig gewesen - EP, fand ich, das wäre insgesamt ein geiler Titel. Beim Wording hat mich Dave Blunts inspiriert. Kennst du den?
Ich liebe Dave Blunts.
Mittlerweile schäme ich mich voll, weil es schon eklig ist, was er insgesamt macht, aber eine Zeit lang hat mir das sehr viel Freude bereitet. Die EP von Dave Blunts, die mich am meisten abgeholt hat, hieß I would like to see you try. Und davor hießen die EPs I can do what you can do und You are not that special. Die kamen alle hintereinander und die fand ich voll geil.
Also, er spricht mit Leuten aus seinem Kaff, die ihn bei Twitch beleidigen wollten. Und eigentlich hat er nur angefangen Tracks zu machen, um seine Gegner bei Twitch fertig zu machen.
Dave Blunts ist echt krass. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, war das in seinem The Cup Musikvideo. Ich hatte das Gefühl, Dave Blunts wäre so ein Engelwesen, was den Untergang der Menschheit durch Social Media visualisiert.
Ja, finde ich interessant.
Also, dass er quasi alles Giftige im digitalen Raum verkörpert. Alle Probleme, die da rumfliegen und alle Sünden in einem Meme. Ja, ich bin gespannt, wie es mit dem weitergeht. Ich wünsche ihm alles Gute.
Wir fragen gerne alle Artists, die wir interviewen, was deren Lieblingszeile of all time ist.
Was mich beim ersten Mal hören stark beeindruckt hat, ist der Song American Terrorist von RXKNEPHEW.
I believe in God, but I ain't too religious
How the fuck they really got a picture of Jesus?
Name one person who was alive with Jesus
How the fuck they tellin' me I need Jesus?
If I need Jesus, then where is Jesus?
So if I get shot, I'ma meet Jesus?
So I gotta die just to meet Jesus?
It's a fucked up world with fucked up people
Eigentlich stellt er die ganze Zeit nur Fragen und hinterfragt alles, was die amerikanische Gesellschaft ausmacht. Ich hab dann in einem Video-Essay von Professor Skye was darüber gehört. Und da hab ich mich dann so bestätigt gefühlt, denn wenn der Professor das sagt, muss es ja stimmen. Wir brauchen mehr Video-Essays! Die Leute müssen wieder drei Stunden aushalten können!
RXKNEPHEW ist auch mega lustig.
Der hat auch eine krasse Online-Präsenz. Letztens war da einer, der hatte Geburtstag und der hat dann gefragt, ob er Geld haben kann vom Nephew. Und dann hat RXKNEPHEW so ein Lied für ihn gesungen, also Happy Birthday, aber er beleidigt ihn die ganze Zeit als Broke-Ass und er hat ihm niemals Geld gegeben und so. Sehr stark.
EXTENDED VERSION Teil 3 - BELLA talks mit JACE über Fraktale und die Fibonacci-Folge
“Jetzt will keiner mehr mit mir über Fraktale reden” heißt es in Atlas Schultern.
Also, lass uns doch zum Ende noch über Fraktale reden.
Also Benoît Mandelbrot hat ja vor 60 Jahren das Konzept der Fraktale etabliert und jetzt hat das Team um den Physiker Ali Yazani von der Princeton University erstmals den Hofstatter Schmetterling als fraktales Muster in einem Experiment abbilden können.
Sie haben also Elektronen in eine Fläche gesperrt und sie einem Magnetfeld ausgesetzt und die Energien der Elektronenmuster bildeten dann ein fraktales Muster und dies ist der Hofstatter Schmetterling. Wie findest du das?
Hofstatter Schmetterling?
Ja, den Hofstatter Schmetterling.
Hofstatters Butterfly. Ein Quantenfraktal, oh Gott, oh Gott. Das ist ja Stoff für ein ganzes Album.
Ja, das fand ich ziemlich krass. Erst letztens wurde das bewiesen. Das habe ich auf science-news.net gelesen.
Crazy. Okay, muss ich mich nochmal mit auseinandersetzen. Aber sieht schon mal sehr hübsch aus.
Mein Vater hat mir früher Bilder von M.C. Escher gezeigt. Das ist so ein Maler und Zeichner, der sehr viel Spaß mit geometrischen Mustern hatte. Das hat mich als Kind sehr beeindruckt. Ich weiß nicht, wo ich dann die Fraktale entdeckt habe. Aber was das Krasse an einem Fraktal ist, ist, dass es eine unendliche Oberfläche hat. Das ist quasi ein geometrisches Muster, das sich selbst an seiner Oberfläche bis ins Unendliche wiederholt. Eine Schneeflocke ist ein gutes Beispiel: Du zoomst ran an eine Zacke von einer Schneeflocke. Die hat dann wieder die gleichen Zacken in den gleichen Abständen und in der gleichen Form. Und bei einer richtigen Schneeflocke hört das dann natürlich irgendwann auf – es passiert nichts mehr. Aber bei einem mathematischen Fraktal kannst du bis in alle Ewigkeit an eine Stelle zoomen und es geht immer weiter.
Und das gleiche Muster findet sich an irgendeiner Stelle wieder. Du zoomst dann halt stundenlang rein. Und eigentlich hört es niemals auf.
Und was auch immer faszinierend ist, dass man dieses Prinzip in der Natur überall wiederfindet. Und man sich deshalb überlegen kann, woher kommt Mathematik? Eigentlich denken ja viele, dass das so eine rationale Wissenschaft ist, die nur aus Logik entspringt und eigentlich nichts mit Beobachtung der Natur zu tun hat. Und die ganze Natur ist voll mit dem Scheiß.
Nicht nur mit Fraktalen, sondern auch mit der Fibonacci-Reihe. Das ist auch so. Jede Blüte hat eine Anzahl von Blütenblättern, die eine Fibonacci-Zahl ist, zum Beispiel.
An sich ist das nichts Verrücktes, weil natürlich beobachten wir schon immer die Natur und sehen unser ganzes Wissen aus der Beobachtung der Natur. Eigentlich ist es kein Wunder, dass man mathematische Formeln an jeder Ecke in der Biologie und in der Geologie und überall findet, aber trotzdem ist es teilweise verblüffend.
Ich finde es schon auch krass.
Und vor allem, bei mir kommen auch Anunnaki-Level-Gedanken im Kopf. Man kommt irgendwie auf den Gedanken, dass es einen Code geben muss, der hinter allem steckt, was man so kennt.
Ich weiß nicht, Mathematik ist ja auch nichts anderes. Oder Physik, das ist ja nichts, was wir uns ausgedacht haben. Manche behaupten, man hätte sich Mathematik ausgedacht.
Das kann man natürlich schlecht nachvollziehen. Ich weiß nicht, aber am interessantesten finde ich eigentlich nur, dass man überhaupt an diese Stelle kommt. Dass man denkt, wie kann das sein? Das macht irgendwie keinen Sinn.
Wo ist die Connection zwischen dieser erdachten Geisteswissenschaft und der ganzen Natur da draußen?
Ja, geil. Das ist total interessant. Ich kann mich auf ein Fraktalalbum freuen.
Ich weiß nicht, wie unterhaltsam man das präsentieren kann.
Ich hoffe, das liest sich jetzt nicht, als ob ich komplett gestört wäre.